Unsere Satzung

- In der Fassung vom 22.06.2017 -

§ 1 Name, Sitz, Gerichtsstand

(1) Jugendfarm Echterdingen e. V.

(2) Sitz: Leinfelden-Echterdingen

(3) Gerichtsstand: Nürtingen, der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

§ 2 Ziel und Zweck

(1) Der Verein Jugendfarm Echterdingen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung und hat das Ziel, eine Jugendfarm zu schaffen und zu erhalten, die Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihren wirtschaftlichen und sozialen Voraussetzungen, die Möglichkeit gibt, eine lebendige Verbindung zu Natur und Tier zu pflegen, eigene schöpferische Aktivitäten zu entfalten und soziales Verhalten zu entwickeln.

(2) Eine parteipolitische und konfessionelle Betätigung innerhalb des Vereins ist ausgeschlossen.

(3) Der Zweck des Vereins soll durch das Zusammenwirken möglichst vieler Eltern und Jugendlicher gefördert werden.

(4) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Folgende Formen der Mitgliedschaft werden unterschieden:

a)    Einzelmitgliedschaft natürlicher Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sowie juristischer Personen jeder Form.

b)    Familienmitgliedschaften von Erziehungsberechtigten und deren Kindern, auch wenn diese volljährig werden, so lange sie im Hause des Erziehungsberechtigten leben. Kinder, die in Familienmitgliedschaften volljährig werden und ihren ersten Wohnsitz in der Familie behalten, bleiben Familienmitglieder. Auf Antrag können volljährige Kinder die Einzelmitgliedschaft gem.  § 3, 1, a) beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand.

c)    Mitgliedschaften von Angestellten, Betreuern, Praktikanten und Bundesfreiwilligendienstleistende mit Dienstverhältnis zum Verein als außerordentliche Mitglieder ohne Stimmrecht.

d)    Mitgliedschaften von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren, mit schriftlichem Einverständnis der Erziehungsberechtigten und ermäßigtem Jahresbeitrag.

e)    Fördermitgliedschaften auf Antrag mit ermäßigtem Jahresbeitrag. Fördermitglied kann werden, wer das Angebot der Jugendfarm nicht aktiv nutzt.

f)     Ehrenmitgliedschaften ohne Beitragspflicht. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung ernannt.

(2) Über die Aufnahme, die einen schriftlichen Antrag voraussetzt, entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll den Vor- und Nachnamen, das Alter, den Beruf und die Anschrift des Antragstellers enthalten, bei minderjährigen Kindern auch die entsprechenden Angaben der Kinder. Der Aufnahmebeschluss ist dem Bewerber schriftlich mitzuteilen.

(3) Der Vorstand hat jederzeit jedem Mitglied über die vorliegenden Aufnahmeanträge Auskunft zu geben. Gegen eine beantragte Aufnahme kann jedes Mitglied schriftlich beim Vorstand Einspruch erheben. Hält der Vorstand einstimmig den Einspruch für unbegründet, so beschließt er über die Aufnahme. Andernfalls legt er den Aufnahmeantrag der nächsten Mitglieder-versammlung zur Entscheidung vor.

(4) Mit dem Beitritt anerkennt das Mitglied die Satzung und Ordnung des Vereins.

(5) Die Mitgliedschaft erlischt

a)    durch freiwilligen Austritt, der durch eine schriftliche Erklärung auf den Schluss des Geschäftsjahres, oder – bei Wohnungswechsel – zum Ende des Wegzugmonats erfolgen kann;

b)    durch Ausschließung nach Beschluss des Vorstandes. Dem Mitglied wird innerhalb des Vereins die Möglichkeit gegeben, Widerspruch gegen den Beschluss einzulegen, worüber dann eine Mitgliederversammlung bestimmt. Der Vorstand kann auch selbst, wenn er den Berufungsgründen zustimmt, den Beschluss wieder aufheben. Die Ausschließung, die dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen ist, kann erfolgen wegen unehrenhafter Handlungen, wegen groben Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder wegen wiederholter schuldhafter Verletzung der in § 4 bestimmten Pflichten;

c)    durch Ableben, bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

 

§ 4 Rechte und Pflichten

(1) Die Mitglieder sind berechtigt

  • zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins,
  • zur Benutzung des Vereinseigentums im Rahmen der Platzordnung,
  • zur Beratung und Abstimmung in der Mitgliederversammlung.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet

  • die Vereinssatzung und –ordnung zu beachten,
  • den Zweck des Vereins zu fördern,
  • die vom Verein erhobenen Beiträge und Umlagen zu bezahlen.

 

§ 5 Beschaffung und Verwendung der Mittel des Vereins

(1) Die Mittel, deren der Verein zur Erreichung seines Zwecks bedarf, werden beschafft durch:

Beiträge

Zuschüsse von

  • Gemeinde und Landkreis,
  • Land und Bund
  • Kirchengemeinden
  • u. a.

Gebühren für spezielle Angebote

  • Spenden
  • Sonderaktionen
  • Umlagen

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

(3) Keine Person darf durch Aufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.

 

§ 6 Mitgliedsbeiträge, Gebühren, Umlagen

(1) Die Höhe der Beiträge, Gebühren und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Für Familienmitglieder nach §3 (1) b) der Satzung wird ein gemeinsamer Beitrag bzw. eine gemeinsame Umlage erhoben. Für jugendliche Mitglieder nach §3 (1) d) und Fördermitglieder nach §3 (1) e) der Satzung wird ein ermäßigter Beitrag erhoben. Der Erhebungsbeschluss für Beiträge und Gebühren bedarf der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Umlagen bis zur Höhe von EUR 50,-- pro Jahr bedürfen der einfachen Mehrheit, Umlagen über EUR 50,-- bedürfen einer 2/3 – Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

(2) Der Beitrag ist als Jahresbeitrag spätestens vier Wochen nach Bekanntgabe durch Rundschreiben oder Rechnungsstellung fällig. Gebühren je nach Nutzung spezieller Angebote. Umlagen zu dem im Erhebungsbeschluss festgesetzten Termin.

(3) Der Vorstand ist in Einzelfällen berechtigt, Beiträge, Gebühren und Umlagen aus wirtschaftlichen Gründen auf Antrag eines Mitgliedes zu ermäßigen oder zu erlassen.

 

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

(1) die Mitgliederversammlung

(2) der Vorstand

 

§ 8 Ordentliche Mitgliederversammlung (Hauptversammlung)

(1) Jeweils im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie ist vom ersten Vorsitzenden unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Stadt oder durch schriftliche (per Post oder elektronisch per Email) Einladung einzuberufen.

(2) Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung müssen eine Woche vor dem Termin der Mitglieder-versammlung beim Vorstand eingegangen sein. Sie sind schriftlich vorzulegen und durch den Vorstand unverzüglich bekannt zu geben. Über die Zulassung von später eingegangenen Anträgen entscheidet die Mitgliederversammlung.

(3) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(4) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt und gesetzliche Vorschriften dem nicht entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Stimmberechtigt sind neben den juristischen Personen und Erwachsenen auch Jugendliche, die – in der Regel nach Bewährung auf der Farm – auf Vorschlag des Vorstandes von der Versammlung das Stimmrecht erhalten. Die Abstimmung erfolgt offen; die Mitgliederversammlung kann im Einzelfall eine andere Art der Abstimmung beschließen.

(5) Juristische Personen werden in ihrer Mitgliedschaft durch eine von ihren Organen bestimmte Person vertreten. Sie verfügen über eine Stimme. Familienmitglieder nach §3 (1) b) der Satzung werden durch eine von der Familie bestimmte Person (Mindestalter 14 Jahre) vertreten und verfügen über eine Stimme.

(6) Die Beschlüsse und der Gang der Verhandlung werden protokolliert.

 

§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat – neben den an anderer Stelle der Satzung geregelten – folgende Aufgaben:

(1) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.

(2) Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenprüfung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

(3) Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstandes, des Prüfberichts der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung.

(4) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen.

(5) Einwilligung zum Abschluss von Grundstücksgeschäften.

(6) Beschlussfassung über Anträge, über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins.

 

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

(1) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung beruft der Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit angemessener Frist ein, wenn er es im Interesse des Vereins für geboten hält. Er muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von 4 Wochen ein-berufen, wenn mindestens 1/10 der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Beratungsgegenstandes und der Anträge zur Tagesordnung verlangt.

(2) Für die Durchführung der Versammlung gelten die Vorschriften des § 8 Abs. 3 – 6.

 

§ 11 Der Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus

1. Vorsitzender,

2. Vorsitzender

Kassenwart

Jeder ist alleinvertretungsberechtigt. Zu Ausgaben über den Betrag von EUR 2.000,-- ist die Zustimmung des geschäftsführenden Vorstands erforderlich. Vereinsintern wird bestimmt, dass jedes einzelvertretungsberechtigte Vorstandsmitglied von seinem Vertretungsrecht nur Gebrauch machen darf, wenn die Zustimmung des geschäftsführenden Vorstands vorliegt.

(2) Der erweiterte Vorstand besteht aus

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Kassenwart

Schriftführer

Der Vorstand kann bei Bedarf um weitere Funktionsträger erweitert werden, die ebenfalls von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

(3) Sämtliche Ämter sind Ehrenämter.

 

§ 12 Amtszeit und Wahl des Vorstandes

(1) Der Vorstand wird von der hierfür zusammengetretenen Mitgliederversammlung auf die Dauer von jeweils zwei Jahren gewählt. Er führt die Geschäfte nach Ablauf der Amtsperiode bis zur Neuwahl fort. Die Wahl erfolgt für jedes einzelne Vorstandsmitglied mit mehr als der Hälfte der abgegebenen Stimmen. Erreicht bei der ersten Wahl niemand diese Mehrheit, so erfolgt eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den höchsten Stimmenzahlen.

(2) Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, eine Ersatzperson bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

 

§ 13 Aufgaben des Vorstandes

(1) Dem Vorstand obliegt die laufende Geschäftsführung des Vereins. Er führt die Versammlungs-beschlüsse aus, verwaltet das Vereinsvermögen und erlässt allgemeine Bestimmungen über die Ordnung des Vereinslebens in Ausführung der in § 2 niedergelegten Grundsätzen und Ziele.

(2) Er beruft die Mitgliederversammlung ein und hält die dafür nötigen Vorberatungen ab.

(3) Der Vorstand fasst seine Entschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Im Falle der Personalunion gemäß § 11 haben die betreffenden Vorstandsmitglieder jeweils nur eine Stimme. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn seine Mitglieder 24 Stunden vorher zur Sitzung mündlich oder schriftlich geladen und mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind, oder wenn er ohne die Ladung vollzählig zusammentrifft. Bei Beschlussunfähigkeit muss der 1. Vorsitzende bzw. sein Vertreter binnen drei Tagen eine zweite Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zur zweiten Sitzung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.

(4) Will der Vorstand durch einen Beschluss in die Organisation des Spielbetriebs eingreifen, so hat er zuvor ehrenamtliche oder vom Verein angestellte Betreuer sowie einen oder mehrere Sprecher der Spielplatzbenutzer zu hören.

(5) Die Vorstandsarbeit im Einzelnen regelt eine Geschäftsordnung, die der jeweilige Vorstand bei Beginn seiner Amtszeit beschließt. Sie regelt auch die Vertretungsbefugnisse der einzelnen Vorstandsmitglieder.

 

§ 14 Aufgaben der Vorstandsmitglieder und Haftungsbeschränkung

(1) Der 1. Vorsitzende leitet die Vorstandssitzungen sowie die Mitgliederversammlungen. Er unter-zeichnet den im Rahmen seiner Vertretungsbefugnis anfallenden Schriftwechsel. Ihm steht die Überwachung aller Vereinsangelegenheiten und der Amtsführung der übrigen Vorstandsmitglieder zu. Er vertritt den Verein gegenüber allen anderen Vereinen und Organisationen.

(2) Die weiteren Vorsitzenden haben den 1. Vorsitzenden nach Maßgabe der Geschäftsordnung zu vertreten (§ 13 Abs. 5).

(3) Der Schriftführer besorgt den allgemeinen Schriftwechsel sowie die Einladungen zu den Mitgliederversammlungen und Vereinsveranstaltungen. Er führt die Mitgliederliste. In den Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen führt er die Protokolle und hat diese zusammen mit dem Vorsitzenden verantwortlich zu unterzeichnen.

(4) Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Zu seinen Aufgaben gehört die Einziehung von Beiträgen und Umlagen, die Leistung der vom Vorstand angewiesenen Ausgaben, die Führung der Konten, die Rechnungslegung sowie die Kontrolle des Vereinsinventars. In den laufenden Kassengeschäften unterzeichnet der Kassenwart alleine.

(5) Die Haftung der Mitglieder des Vorstands für einen in Wahrnehmung der Vorstandspflichten verursachten Schaden ist gegenüber dem Verein und den Vereinsmitgliedern auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Der Verein stellt die Mitglieder des Vorstands von einer weitergehenden Haftung gegenüber dritten Personen frei. Die Grundsätze der beschränkten Arbeitnehmerhaftung bleiben von dieser Regelung unberührt.“

 

§ 15 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 16 Änderung der Satzung

Änderungen dieser Satzung können in jeder Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden, wenn sie auf der mit der Einladung zugestellten Tagesordnung unter Angabe des Paragraphen in Kurzfassung und des Änderungsvorschlages angekündigt waren.

 

§ 17 Auflösung

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung angekündigt war. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder.

(2) Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, die die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben.

 

§ 18 Liquidation

Bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Leinfelden-Echterdingen.

 

§ 19 Inkrafttreten

Die vorstehende Satzung tritt am 22.06.2017 in Kraft.